Die Klimapolitik der Europäischen Union (Polw-Master-MR-2 und Magister Hauptseminar)

Inhalt

Die Europäische Union begann bereits sehr früh damit, die Problematik der globalen Erwärmung und deren Ursachen auf ihre Agenda zu setzen. Nachdem in den 1990er Jahren der Versuch, eine CO2-Steuer europaweit umzusetzen, am Widerstand einzelner Mitgliedstaaten gescheitert war, wurde 2000 das European Climate Change Programme (ECCP) aufgelegt und im Januar 2005 das Europäische Emissionshandelssystems (EU-ETS) eingefügt, dass bisher den übergeordneten Rahmen für die europäische Klimapolitik darstellt. Seitdem hat sich die Klimapolitik zu einem der dynamischsten Politikfelder der EU entwickelt. Dabei wird die Größe der Probleme, die durch den Klimawandel und seine Folgen verursacht werden – Fragen der Energieversorgung, Gesundheits- und Ernährungsfragen, Katastrophenvorsorge, Krisen- und Konfliktprävention, internationale Handelspolitik und internationale Migration – und ihre Bewältigung als eine Querschnittsaufgabe für alle Politikbereiche angesehen. Im Seminar erfolgt eine Einarbeitung in zentrale Fragestellungen der europäischen Klimapolitik: Welches sind die wichtigsten Aktionsfelder in der europäischen Klimapolitik? Welche Rolle kommt der EU im internationalen Klimaschutz zu? Nimmt die EU noch immer eine Vorreiterrolle ein? Welche rechtlichen Grundlagen bestehen und wie sieht es mit den Kosten und dem Nutzen der europäischen Klimapolitik aus?

Dozent(en)

Termine

Organisatorisches

Voraussetzung für den Scheinerwerb ist die regelmäßige und aktive Teilnahme, die Bearbeitung der für die einzelnen Sitzungen zur Verfügung gestellten Materialien sowie die Übernahme eines Referates von 20-30 Minuten Dauer mit Handouts. Die Vorbesprechung und die Vergabe der Referate findet am 07. April 2011 statt. Anmeldung ab sofort unter kronfeld@frieden.uni-kiel.de oder Tel.: 880-6332/6330. Arbeitsbereich Friedens- und Konfliktforschung am Institut für Sozialwissenschaften, Breiter Weg 10, 24105 Kiel

Literatur

Literaturangaben in der Vorbesprechung und unter www.frieden.uni-kiel.de