Poststrukturalismus (Politiksoziologie)

Inhalt

Im Mittelpunkt unterschiedlicher poststrukturalistischer Theorien, die in diesem Seminar kritisch analysiert werden sollen, steht das Konzept der „Macht“. Zurückgehend auf so unterschiedliche Theoretiker wie de Saussure, Barthes, Foucault und Derrida, ist hier insbesondere das Zusammenspiel von „Wahrheit“ und „Macht“ von Interesse. Es ist vor allem Jacques Derrida, der den Strukturalismus in der Prägung eines Ferdinand de Saussure oder Claude Lévi-Strauss radikalisierte und eine Theorie der Produktion von Wirklichkeit durch textuelle Differenzsysteme entwickelte. Die zu beantwortende Frage lautet mithin: Wie wird Bedeutung generiert und strukturiert? Wer kontrolliert Bedeutung? Und: Wer kontrolliert Sprache? Aus der gegenwärtigen Debatte kommen in dem Seminar Theoretiker wie Judith Butler, Ernesto Laclau und Slavoj Žižek zu Wort. Auf dieser Grundlage werden unterschiedliche Beispiele aus der internationalen politischen Soziologie analysiert, etwa Aspekte des „Kriegs gegen den Terror“, Entwicklungs- und globale Klimaprobleme. Pflichtlektüre Ein Handapparat wird vor Vorlesungsbeginn in der Bibliothek des Instituts für Sozialwissenschaften bereit gestellt.

Dozent(en)

Termine

Organisatorisches

Voraussetzung für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind die regelmäßige Teilnahme, die Übernahme eines Referats und das Verfassen einer Hausarbeit nach Ende der Vorlesungszeit. Die Endnote setzt setzt sich wie folgt zusammen: 50% aus der Note für die Hausarbeit, 30 % Referat und 20 % mündliche Beteiligung. Voraussetzung für einen Teilnahmeschein ist die Übernahme eines Ko-Referates sowie aktive Teilnahme an den Sitzungen. Anmeldung ab dem 9. Februar 2011 im Sekretariat (Zi. 04.08). Eine Anmeldung per E-Mail ist NICHT möglich!

Literatur

Pflichtlektüre Ein Handapparat wird vor Vorlesungsbeginn in der Bibliothek des Instituts für Sozialwissenschaften bereit gestellt.