Diskurstheorien und Analysen sozialer Ungleichheit (Gruppe V)

Inhalt

Das Seminar widmet sich dem Thema sozialer Ungleichheit aus einer globalen Perspektive. Es untersucht Ursachen, Strukturen und Folgen der sozialen Ungleichheit zwischen Staaten, über Staatsgrenzen hinweg und auch innerhalb von Staaten. Im ersten Teil des Seminars werden die theoretischen Grundlagen gelegt. Es werden drei diskurstheoretische Strömungen vorgestellt: die Theorie der Hegemonie von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe, der Strang der Kritischen Diskursanalyse (Critical Discourse Analysis, CDA) und der Ansatz der Diskursiven Psychologie. Aus diesen Perspektiven können dann Phänomene der sozialen Ungleichheit in Individual- oder Gruppenarbeiten analysiert werden. Dabei geht es um materielle wie immaterielle Ungleichheit, etwa in den Bereichen Einkommen, Bildung, Gesundheit und Kultur, aber auch um Armut, Hunger und Entwicklung im globalen Rahmen.

Dozent(en)

Termine

Organisatorisches

Voraussetzung für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind die regelmäßige Teilnahme und die Übernahme eines Referats. Die Endnote setzt setzt sich wie folgt zusammen: 60% aus der Note für das Referat, 40 % mündliche Beteiligung. Anmeldung ab dem 9. Februar 2011 im Sekretariat (Zi. 04.08). Eine Anmeldung per E-Mail ist NICHT möglich!

Literatur

Pflichtlektüre: Jörgensen, Marianne/Phillips, Louise (2002): Discourse Analysis as Theory and Method. Los Angeles et al.: Sage.