Umwelt und Konflikte (Module: MR-3, MR-4 und IPIR-3 (Frieden und Sicherheit, Ziele und Handlungsfelder globalen Regierens))

Inhalt

Mit dem Wachstum des Weltmarktes und dem Anstieg von Stoffströmen und Ressourcenverbrauch ist auch mit einer zunehmenden Freisetzung von Schadstoffen zu rechnen. Die durch menschliche Aktivitäten hervorgerufenen Umweltveränderungen, insbesondere der Klimawandel, lassen befürchten, dass die Zunahme ökologischer Probleme in vielen Regionen der Welt zur Entstehung neuer (auch gewaltsamer) Konflikte führen, beitragen oder bestehende verstärken kann. Das Seminar wird sich zunächst mit der Entwicklung und Internationalisierung der Umweltpolitik vor dem Hintergrund zunehmender, auch grenzüberschreitender Verschmutzung und knapper werdenden Ressourcen befassen. Anschließend wird es um die Militarisierung der Umwelt sowohl in Friedenszeiten als auch im Kontext von Kampfhandlungen gehen. Es folgen Beispiele von Umweltzerstörung, die ein hohes Konfliktpotenzial aufweisen sowie die Diskussion aktueller Ressourcenkonflikte. Der zweite Teil des Seminars widmet sich Theorieansätzen zur Untersuchung des Zusammenhangs von Umweltveränderungen und Konflikten. Abschließend werden erfolgreiche Beispiele grenzüberschreitender Kooperationen im Umweltschutz als Maßnahme zur Förderung von Stabilität und Vertrauensbildung zwischen Staaten vorgestellt.

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